
Simon Kronseder / Bild: www.projecter.de
Vor kurzem habe ich auf dem Blog von Soeren Eisenschmidt – www.eisy.eu – einen interessanten Artikel gelesen. eisy.eu ist meiner Meinung nach eines der bedeutesten Blogs im deutschsprachigen Raum rund um die Themen Affiliate-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Themen, die Webmaster / Seitenbetreiber grundsätzlich interessieren. In diesem Artikel mit dem Titel “Vom Affiliate zum Affiliate-Manager (Job)” sucht Simon Kronseder, Head of Affiliate Marketing bei der Agentur “Projecter” aus Leipzig, nach einem neuen Mitarbeiter (Affiliate Manager).
Neugierig auf die Gedanken hinter der Idee, einen neuen Mitarbeiter mittels eines Beitrags auf einen praxisrelevanten Blog zu suchen und natürlich gespannt auf das Ergebnis bat ich Simon Kronseder um folgendes Interview:
1. Herr Kronseder, wie sind Sie auf diese wirklich originelle Idee gekommen? Welche strategischen Überlegungen stecken hinter der Idee?
Naja, Not macht eben erfinderisch. Praxisrelevante Online Marketing Kenntnisse werden nur an den wenigsten Hochschulen vermittelt. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, diesen Part selbst zu erbringen und Absolventen im Rahmen eines Traineeships das Handwerk des Online Marketeers zu vermitteln. Aus unserer Erfahrung erweist es sich allerdings als schwieriger, Trainees für das Affiliate Marketing zu begeistern als für Social Media oder Suchmaschinenmarketing. Die meisten Absolventen hatten während ihres Studiums bereits Kontakt mit Google, Facebook oder Twitter. Dass man bei einem Online-Kauf gerade über eine Affiliate-Website in den Shop geleitet wurde, registriert fast niemand.
Der Bekanntheitsgrad von Affiliate Marketing ist in der Durchschnittsbevölkerung sehr gering. Andererseits ist aber für einen Affiliate Manager eine wesentliche Anforderung zu verstehen, wie Affiliates arbeiten. Damit spannt sich auch der Bogen zum Recruiting über einen Blog mit den Schwerpunkten Affiliate Marketing und SEO. Ein Großteil der Leserschaft ist als Affiliate tätig, daher der Versuch diese Zielgruppe direkt anzusprechen.
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Die Vorteile der Personalentwicklung - Bild: Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / pixelio.de
Die Arbeitswelt heute ist gekennzeichnet vom stetigen Wandel bei Arbeitsmitteln wie Werkzeuge und Bürogeräte. Aber auch Sprachen, gesetzliche Anforderungen oder gerade neue Aufgaben stellen Mitarbeiter regelmäßig vor neue Herausforderungen. Insbesondere neue Aufgaben, oftmals einhergehend mit einer neuen, hierarchischen Position im Unternehmen, erfordern andere “Skills” vom Mitarbeiter. Kommt zum Beispiel eine Personalverantwortung dazu, sieht sich ein Mitarbeiter plötzlich mit anderen Problemen konfrontiert, die er so bisher nicht bewältigen musste. Unternehmen, die nicht auf Mitarbeiter setzen können, welche von Natur aus die notwendigen Attribute und das Wissen einer Führungskraft mitbringen, müssen Ihren Mitarbeitern unter die Arme greifen – bspw. durch eine Personalentwicklung.
Personalentwicklung sorgt für eine größere Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt
Die Personalentwicklung soll die Mitarbeiter auf diesem Weg unterstützen. Ein Vorteil für Unternehmen besteht darin, sich unabhängiger vom Arbeitsmarkt zu machen und eigene Potentiale zu heben. In Zeiten des demographischen Wandels ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor. Dazu kommt der Nebeneffekt, dass Fortbildungen für Mitarbeiter meist attraktiv sind, eine Wertschätzung darstellen und die Identifikation mit dem Unternehmen fördern. Umgekehrt kann es vorkommen, dass Mitarbeiter, bei unzureichender persönlicher Entwicklung, in ihrer neuen Position oder bei ihrer neuen Aufgabe überfordert werden, trotz ausreichender fachlicher Qualifizierung. Beitrag weiterlesen… »

Ilse Goldschmid
Bereits Ende Juli habe ich über Frau Ilse Goldschmid, Geschäftsführerin der Motio GmbH München/ Karlsruhe und Autorin des Beck-Ratgebers Burn-out, erprobte Wege aus der Falle berichtet. Frau Goldschmid ist überzeugt, dass mitunter die einfachsten Vorgehensweisen beim Stressabbau am effektivsten seien. Sie setzt bei akuten Stress-Situationen auf sechs Schnellhilfen, die im Beitrag Sechs Tipps für Mitarbeiter zum Stressabbau aufgelistet werden. Nun hatte ich die Gelegenheit mit ihr ein kurzes, schriftliches Interview zu den Themen Führungsverhalten von Vorgesetzen und Burnout zu führen:
1. Frau Goldschmid, wenn ein Mitarbeiter einen Burnout erleidet, inwieweit kann der direkte Vorgesetzte Schuld an der Erkrankung sein?
Wichtig ist auch die Pflege eines wertschätzenden Führungsstils. Durch Kränkungen des Vorgesetzten entstehen beim Mitarbeiter Blockaden im Kopf, die dann in Aggression, Schmerz, Scham und Intrigen übergehen können. Was folgt ist die Eskalation, wenn der Arbeitnehmer beschließt sich krank zu melden.
Führungskräfte sollten Grenzen setzen und dabei immer wieder nachfragen, wie stark die Arbeits-Belastungen der Mitarbeiter sind. Ideal ist es, wenn Führungskräfte das Thema Stressbelastungen in ihren Jour fixe verankern und dabei mittels eines Stress-Barometers feststellen, wie groß die Stressbelastung aktuell ist. Anschließend folgt die Suche nach Lösungen: Wie lassen sich Belastungen senken und was brauchen die Mitarbeiter um erfolgreich zu arbeiten.
Meistens liegen einem Burnout sowohl private als auch berufliche Ursachen zu Grunde. Ob Vorgesetzte eine Schuld an einem Burnout out haben oder nicht lässt sich nicht einfach beantworten. Es ist allerdings bekannt, dass das Führungsverhalten häufig mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen der Mitarbeiter im direkten Zusammenhang steht. Durch Kommunikation und Führungsstil nehmen Teamleiter direkten Einfluss auf ihre Mitarbeiter, deren Gesundheit und nachweislich damit auch auf den Krankenstand. Wenn Vorgesetzte die Grundbedürfnisse wie Selbstwert und Anerkennung nicht beachten und einen eher kränkenden Führungsstil haben, kann das eine Ursache für Burnout out sein. Ebenso steigen die psychische Belastung und damit häufig auch die Fehltage, wenn Mitarbeiter ihrem Chef verstärkt mit Furcht statt Respekt begegnen. Beitrag weiterlesen… »
Es gibt gefühlt wohl nur wenige Länder oder Volkswirtschaften auf dieser Welt, die von sich ersthaft behaupten können, dass es bei ihnen keine Vetternwirtschaft gibt. Länder mit einer hohen Vetternwirtschaft zeichnen sich dahingehend aus, dass man bei den dortigen staatlichen Stellen an den wichtigen Schaltstellen primär Vettern, Brüder und angeheiratete Verwandte findet, die von ihrer engen Beziehung zum Oberhaupt des Staates profitieren. Sie haben die Erlaubnis erhalten, seine Macht bis in die kleinste Behörde zu tragen und über das ganze Land zu verteilen. Dadurch gewinnen die Verwandten selbst an Macht, die nicht selten missbraucht wird.
Vetternwirtschaft – Eine Hand wäscht die andere
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Buch: Burn-out: Erprobte Wege aus der Falle
In den letzen Jahren ist das Stress-Niveau am Arbeitsplatz merklich gestiegen. Laut einer 2009 erstellten Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin leidet jeder Dritte Mitarbeiter unter stressverursachenden Termin- und Leistungsdruck. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress. Fakt ist aber, dass zu viel Stress ungesund ist! Langfristig können Stresssituationen zu Schlafstörungen, bis hin zu Depression, dem Burnout-Syndrom oder gar zur schädigend auf das menschliche Gehirn führen.
Frau Ilse Goldschmid, Geschäftsführerin der Motio GmbH München/ Karlsruhe und Autorin des Beck-Ratgebers Burn-out, erprobte Wege aus der Falle, kennt die wichtigsten Expertentipps zum Stressabbau. Ihrer Aussage nach sind mitunter die einfachsten Vorgehensweisen beim Stressabbau am effektivsten. Frau Goldschmid, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement setzt bei akuten Stress-Situationen auf sechs Schnellhilfen. Selbstverständlich gelten die Tipps nicht nur für Mitarbeiter, sondern auch für deren Vorgesetzten und allen weiteren Personen.
Sechs Tipps für Mitarbeiter zum Stressabbau:
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