Moritz Habermann vom Blog blogzwonull.de berichtet heute über eine besonders perfekte Bewerbung: Alex Brownstein hatte einen individuelle Idee für die perfekte Bewerbung. Er suchte sich fünf potentielle neue Arbeitgeber und die Namen der dazugehörigen Chefs raus. Daraufhin buchte er zu den jeweiligen Namen bei Google eine Adwords-Anzeige, in der er die potenziellen Chefs auf sich aufmerksam machte. Jedes Mal, wenn die Chefs nach ihren eigenen Namen googelten, wurde nun seine Bewerbungs-Anzeige angezeigt.
Das Ergebnis (siehe auch Video “The Google Job Experiment”):
Von den fünf rausgesuchten Chefs, luden ihn vier zu einem Gespräch ein. Zwei von ihnen boten ihm daraufhin einen Job an.
Was können Unternehmen daraus lernen?
Unternehmen sollten meiner Meinung nach ebenfalls mit Hilfe von Google-Adwords-Anzeigen auf sich als potentiellen Arbeitgeber aufmerksam machen. Grade Mittelständler oder kleinere Unternehmen hätten mit dieser (relativ) kostengünstigen Strategie die Möglichkeit, potentielle Mitarbeiter zu locken.


Kommentare
Ich hatte neulich ein Vorstellungsgespräch und mir wurde im Laufe des Gesprächs erstmal mitgeteilt, was man nicht alles so über mich im Internet gefunden hat. Über potentielle Mitarbeiter wird also viel gegoogelt, aber warum die Chefs Ihren eigenen Namen googlen frag ich mich auch gerade. Vielleicht wollen sie sich ja woanders bewerben und vorher schon mal gucken, dass sie auch kein ORM betriben müssen.
Klingt eher unglaubwürdig. Google-AdWords dürfte in so einem Fall – wie so oft – nichts bringen.
Im Netzt kann man Interviews mit dem Urheber der Idee finden, wo er berichtet, dass nicht die Chefs angesprochenen Personen auf die Anzeige aufmerksam geworden sind, sondern andere, die wiederrum die Anzeige an die angesprochenen Personen weitergeleitet haben.