Netbook als Arbeitsgerät: Fluch oder Segen?

Im PC-Bereich toppen die Verkaufszahlen der Netbooks derzeit alles andere. Die kleinen Rechner im Format von im Regelfall 10 Zoll sind günstig, haben für viele Dinge genügend Leistung und glänzen mit langen Akku-Laufzeiten. Viele Firmen scheuen sich trotzdem nach wie vor, ihre Mitarbeiter mit Netbooks auszurüsten. Doch warum?

Mögliche Einsatzgebiete der Netbooks

Ein Netbook hat, soviel sollte jedem Käufer klar sein, nicht die Leistung eines Laptops oder Business-Notebooks. Für die meisten Büro-Arbeiten reicht die Leistung jedoch absolut aus. Texte und Tabellen editieren, ab und an einmal eine Power-Point-Präsentation bearbeiten oder wiedergeben, Musik und Filme zeigen – all das stellt für ein Netbook normalerweise kein Problem dar. Die Festplatten fassen bei aktuellen Modellen meist 160 oder 250 GB – nicht übermäßig viel, aber für den Einsatz unterwegs ausreichend. Dazu kommen die kompakte Größe, das leichte Gewicht und Akku-Laufzeiten von bis zu acht und mehr Stunden. Ideale Begleiter für den mobilen Geschäfts-Alltag also – und für den Chef mit Preisen unter 300 Euro auch noch sehr günstig.

Zudem eignen sich Netbooks nicht nur für Vertriebsmitarbeiter, Manager oder sonstige Geschäftsleute, sondern auch für Berufsgruppen, in denen vielleicht noch niemand an den Einsatz von Computern gedacht hat. Handwerker zum Beispiel können von unterwegs mit einem Netbook mit Internet-Verbindung etwa unkompliziert Preise checken, Ersatzteile nachbestellen und ähnliches, zudem sind sie nicht nur telefonisch am Handy, sondern auch per Mail für die Zentrale erreichbar. Ein günstiges Netbook mit aktueller Technik auf Basis von Intel Pine Trail wie etwa der Asus Eee PC 1001P, der bereits ab 249 Euro mit dem bewährten Windows XP erhältlich ist, dürfte finanziell keinen Arbeitgeber überfordern.

Für das Arbeiten prädestiniert

Sicher, für die tägliche Arbeit im Büro ist ein Netbook nicht ideal, und wer grafisch anspruchsvolle Tätigkeiten hat, wird wohl mehr Leistung benötigen. Darüber hinaus gibt es natürlich gute und schlechte Netbooks, außerdem hat jeder andere Anforderungen. Während für einen Verkäufer vielleicht Grafik-Fähigkeiten und die Vorführung von Präsentationen oder mehr Kapazität auf der Festplatte wichtig sind, kommt es für den Handwerker eher auf Robustheit, viel Akku-Laufzeit und kompakte Bauform entscheiden. Diese und noch weitere Kriterien für die Auswahl des richtigen Netbooks haben wir bei mobicroco in einem Ratgeber zum Thema „Netbook kaufen“ zusammengestellt. Allgemein sind die kleinen Rechner aber in jedem Fall für das Arbeiten unterwegs gerade prädestiniert.

Dieser Gastbeitrag wurde geschrieben von Steffen Herget, Redakteur beim Tech-Blog mobicroco.de und Betreiber des Blogs Alles in allem.

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