
Im Bewerbungsgespräch Bild: Monster Worldwide Deutschland GmbH
Das Karriereportal Monster hat in einer vom 31. August bis zum 13. September 2009 durchgeführten Umfrage aufgezeigt, dass 85 Prozent der Deutschen niemals beim Lebenslauf tricksen würden, um bessere Chancen bei der Jobsuche zu haben.
Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick:
Haben Sie schon einmal Ihren Lebenslauf aufgewertet?
- Nein, das würde ich nie tun – ich bleibe bei den Fakten. 85% (3.763 Antworten)
- Ja, ich habe bei meinen Fremdsprachen und PC-Kenntnissen zu dick aufgetragen. 10% (446 Antworten)
- Ja, ich habe ein Praktikum erfunden. 5% (217 Antworten)
Wenn nicht immer alle Bewerber ehrliche Angaben in ihren Bewerbungsunterlagen machen, wie können Unternehmen dann gefälschte bzw. frisierte Bewerbungen entlarven? Auch hierzu findet man bei Monster einen Artikel: Frisierte Bewerbungen entlarven. Zugegeben, der Artikel ist mittlerweile bereits vier Jahre alt, aber dennoch sind die Empfehlungen meiner Meinung nach aktuell und für Stellen, bei denen es darauf ankommt, praktikabel.
Um zu überprüfen, ob der Bewerber auch korrekten Angaben in seinen Bewerbungsunterlagen gemacht hat, empfiehlt Dr. Arnulf Weuster im Artikel folgende Schritte [Zitate]:
- lückenlose Nachweise über den Werdegang einfordern
- Angaben im Lebenslauf mit den Angaben in den Zeugnissen vergleichen
- Originale von Zeugnissen vorlegen lassen
- Bewerber im Vorstellungsgespräch zu kritischen Zeugnispassagen befragen
- Zeugnisse nach dem Vorstellungstermin in Kenntnis des Bewerbers noch einmal lesen
- in Abstimmung mit dem Bewerber Auskünfte bei früheren Arbeitgebern und Vorgesetzten einholen
- nach Eintritt in das Unternehmen eine Kopie des Zeugnisses über das gerade beendete Arbeitsverhältnis verlangen

